Die Anmeldung zu den Entwurfsprojekten erfolgt im Rahmen eines zentralen Verteilungsverfahrens in campusOffice EINMALIG in der ersten Woche der Theoriephase. Die Zuteilung erfolgt unter Berücksichtigung der von Ihnen anzugebenden Präferenzen. Zur Orientierung finden Sie im Folgenden Kurzbeschreibungen der einzelnen Entwurfsprojekte.

Für die Stegreifentwürfe ist eine rechtzeitige selbständige Anmeldung in campusOffice für JEDEN EINZELNEN Stegreifentwurf erforderlich. Es werden mindestens vier Stegreife pro Semester angeboten.
Die jeweiligen An- und Abmeldefristen entnehmen Sie bitte den Angaben in campusOffice; bei Wochenendstegreifen endet die Anmeldefrist jeweils am Freitag vor Beginn des Bearbeitungswochenendes um 12:00 Uhr mittags. 
Eine ausführliche allgemeine Beschreibung finden sie in jedem einzelnen Moodle-Kurs. Dort finden Sie dann zu Beginn der Bearbeitungsfrist auch eine thematische Einführung bzw. die Aufgabenstellung.


Harburger Tor.

Im Rahmen einer langfristigen Entwicklung für den Bereich Buxtehuder Straße 21-27 in Hamburg-Harburg (ehemaliges Telekomgebäude) soll im Kontext der Magistralenentwicklung der B 73 ein markantes Identität stiftendes Gebäudeensemble entwickelt werden.
Das Projekt wird als Studentenwettbewerb mit Beteiligung der Grundstückseigentümerin und dem Bezirk durchgeführt.

Apartment- Hotelhaus in Westerland auf Sylt.

Am Bahnhofsplatz in Westerland soll auf einer Grundfläche von ca. 1.800 m2 ein Hotelkomplex im Kontext eines städtebaulich heterogenen Umfeldes entstehen.
Die prägnante Position des Planungsgebietes an zentrale Stelle in Westerland, direkt angrenzend an die Nord- Südverbindung der Insel Sylt, vis-à-vis zum historischen Bahnhofsgebäude und inmitten einer baulichen Nachbarschaft, die aus verschiedensten Epochen unterschiedlichsten Maßstäben entsteht, erzeugt das architektonische Spannungsfeld der Aufgabe.
Der Entwurfsprozess sieht Analysen klassischer Bäderarchitektur und traditioneller Bauweisen von vor Ort vor. Ziel ist, darauf aufbauend eine zeitgemässe Architektursprache zu entwickeln, die vermittelnd und zugleich identitätsprägend wirkt.

Kreishaus an der Luhe.
Städte- und hochbauliche Studie für den Neubau der Harburger Kreisverwaltung in Winsen (Luhe)

Die Verwaltung des Landkreises Harburg ist derzeit in mehreren Liegenschaften in der Innenstadt von Winsen untergebracht. Die Gebäude zwischen dem Schlossplatz und der Luhe sind sanierungsbedürftig und erfüllen nur noch bedingt heutige Standards. Hinzu kommen zahlreiche angemietete Räumlichkeiten an anderen Stellen. Daher denkt die Kreisverwaltung über einen repräsentativen Neubau nach, der alle bzw. einen Großteil der Abteilungen an einem Standort in einem Gebäude oder einer Baugruppe zusammenführt. Die so entstehende Baumasse wird signifikante Auswirkungen auf das bestehende städtebauliche Gefüge haben. Ziel des Entwurfes ist daher eine städte- und hochbauliche Studie zur Entwicklung dieses neuen Kreishauses. Hierzu gehört einerseits eine Auseinandersetzung mit dem besonderen Bauplatz an der Luhe (Topos) sowie mit den Entwicklungen des Verwaltungsbaus und den jüngsten Entwicklungen im Bürobau (Typus).

Duplexhäuser im Elbinselquartier.
Entwurf dreier Duplexhäuser für eine studentische Wohnnutzung im Baufeld 5 des Elbinselquartiers in Hamburg

Die IBA Hamburg hat für das Elbinselquartier in Hamburg-Wilhelmsburg einen sehr differenzierten Städtebau entwickelt, der "zu einem Erfolgsmodell für die gute Nachbarschaft von Wohnen, Gewerbebetrieben, Kleingartenanlagen, Freiflächen sowie Bildungs- und Betreuungseinrichtungen" werden soll. Zurzeit prüft das Studierendenwerk Hamburg im Baufeld 5 ein Spektrum unterschiedlicher Wohnformen für Studierende unterbringen zu können. Unter anderem gilt es, drei Duplexhäuser zu integrieren. Diese sollen als Entwurfsaufgabe entwickelt werden. Hiebei gilt es einerseits sich mit den durch die IBA vorgegebenen städtebaulichen und hochbaulichen Anforderungen auseinanderzusetzen, andererseits sich mit den Vorgaben für studentisches Wohnen zu beschäftigen. Die Typologie der Duplexhäuser wird als Einstieg in die Entwurfsaufgabe über einen Exkurs in die Geschichte von Reihenhäusern erarbeitet.

«Stegreif» bedeutet Steigbügel - Was sind Stegreifentwürfe?

Ewas «aus dem Stegreif» machen heißt, etwas zu tun, ohne dabei «vom Pferd abzusteigen». Stegreifentwürfe sind demnach Aufgaben, die unbetreut, kurzfristig und ohne lange Bearbeitungszeit bewältigt werden sollen. Sie gehören zu jedem Architekturstudium dazu und schärfen das entwerferische Urteils- und Entscheidungsvermögen, in dem eine Aufgabe schnell erfasst und gelöst werden muss, ohne dass detailreiche Ausarbeitungen geleistet werden müssen. 

Eine Einführung in das Modul Stegreifentwürfe finden Sie als PDF im Ankündigungsbereich des Moodlekurses.
Bitte lesen Sie sich diese Einführung aufmerksam durch!

Im Bereich Themenstellung finden Sie alle weiteren Hinweise zu der Bearbeitung der jeweiligen Stegreifaufgabe. Das konkrete Aufgabenblatt ist ab dem Beginn der Bearbeitungszeit als PDF sicht- und herunterladbar.

Termin: 17.10.-19.10.2020

Termin: 14.11.-16.11.2020

Termin: 28.11.-30.11.2020